Der Kanzler will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, als wäre es ihm nicht ernst mit dem Klimaschutz. Nicht in der Heimat. Und auch nicht im Ausland. Deshalb war es für Friedrich Merz keine Option, nicht zum Weltklimagipfel nach Brasilien zu reisen. Insgesamt 20 Stunden im Flieger hin, drei Minuten Redezeit her. Weil Merz aber seit seiner Regierungsübernahme den Ton neu setzte und es wagte, die Notwendigkeit des Klimaschutzes mit der Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum zu verbinden, wird ihm aus der ehemaligen grünen Regierungspartei und ihr nahestehenden Organisationen unterstellt, Deutschland verabschiede sich unter einem CDU-Kanzler erwartungsgemäß aus der klimapolitischen Verantwortung für die Welt.
Merz und der Klimaschutz Luft zum Atmen
Stephan Sohr 07.11.2025 - 16:32 Uhr