Jeder braucht mal eine Pause, auch das Gehirn. Doch Ruhezeiten gönnten die Leute ihm Kopf immer seltener, sagt Alexander Schütte. Der Sportwissenschaftler und Stressmager führt das auf die Digitalisierung zurück. 60 Prozent der Deutschen arbeiteten vor einem Bildschirm. 84 Prozent nutzten das Internet zwischen 20 und 32 Stunden in der Woche – je jünger, desto höher sei diese Stundenanzahl. Und 70 Prozent würden sogar ihr Handy mit zur Toilette nehmen „Anstatt dem Hirn zumindest in diesen paar Minuten eine Auszeit zu gönnen, tauschen wir nur den etwas größeren PC-Bildschirm gegen einen kleineren“, stellt er klar und fragt in seine Zuhörerrunde, wer an diesem Abend ohne Handy gekommen sei. Nur fünf von gut 50 Händen gehen nach oben – eine davon gehört der Suhler Amtsärztin des Gesundheitsamtes, Birgit Witte.
Mentale Gesundheit Auch die Suhler Seele braucht Nährstoffe
Anica Theres Knies 03.11.2025 - 06:23 Uhr