Sie miauen, bellen, wiehern, riechen nach Erde, Fell und Freiheit. Sie sind laut, fordernd, unvernünftig. Genau das macht sie so kostbar. Tiere leben, wie viele Menschen es verlernt haben: ehrlich, im Moment, ohne Maske. Und doch gelten sie oft als Problem. Die Katze im Beet wird zur Provokation. Der Nachbarhund zum Lärm. Und das Mini-Pony im Garten? Für manche ein Angriff auf die aufgeräumte Wohnwelt. Doch ist das wirklich das Problem – oder liegt es in uns?