Die Stimme von Falk Grimm bebte. Selten hat man den Stadtrat von Pro Meiningen emotional so aufgewühlt erlebt. Mit klaren Argumenten versuchte er die Stadträte am Dienstag davon zu überzeugen, dass sich Meiningen diesen Spielplatz derzeit nicht leisten kann. Weil, so seine Darstellung, bereits im kommenden Jahr ein gewaltiges Haushaltsloch in der Stadtkasse klafft. Das hätten die Vorbesprechungen der Fraktionsvorsitzenden zum Haushaltsjahr 2026 gezeigt. „Solche Dinge kann man machen, wenn man es kann und nicht, wenn man es will“, ordnete er die Ausgaben von 687.000 Euro für den Neubau des Spielplatz zum jetzigen Zeitpunkt als verkehrt ein.