Meiningen/Zella-Mehlis Sechs neue Fälle der Virusmutation

Das Coronavirus. Foto: dpa/Alissa Eckert;Dan Higgins

Sechs neue Fälle der Corona-Mutation „N501Y“ meldet das Gesundheitsamt Schmalkalden-Meiningen.

Zella-Mehlis/Meiningen - Sechs neue Fälle der Corona-Mutation „N501Y“ meldet das Gesundheitsamt Schmalkalden-Meiningen. Wie Christin Grobe, Sprecherin im Landratsamt, mitteilte, wurden die Mutationen beim Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz analysiert und nicht näher spezifiziert. „N501Y“ könne sowohl auf die britische als auch auf die brasilianische oder südafrikanische Variante hinweisen.

Es sind überwiegend jüngere Menschen, die sich mit der Mutation angesteckt haben. Laut Landratsamt sind ein vier Jahre altes Mädchen und eine 61-Jährige Frau aus dem Werratal, eine 25-jährige Frau aus Meiningen, ein 53-jähriger Mann aus dem Grabfeld sowie eine 50-Jährige und ein 53-Jähriger aus der Rhön betroffen, die sich alle bereits in Quarantäne befanden. Weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus gibt es in der Kindertagesstätte Regenbogen in Breitungen, wo bisher insgesamt sechs Erzieherinnen und zwei Kinder positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sind. Außerdem hat sich eine weitere Mitarbeiterin im Kinderhaus Regenbogen in Meiningen angesteckt.

Zwar meldet das Gesundheitsamt seit Sonntag lediglich zehn Neuinfektionen – doch häufig fallen gerade nach den Wochenenden die Zahlen geringer aus. Ein Hinweis auf einen Rückgang der Coronafälle ist das nicht, denn noch immer liegt der Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner von 241 (laut Robert-Koch-Institut) an der Spitze in Thüringen. Rückläufig sind aber die Ansteckungen in Zella-Mehlis (12, am Vortag 13). In Schwarza und Dillstädt gibt es zwei Infizierte, in Kühndorf fünf.

 

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