Kaltensundheim. Er hatte vor 50 Jahren mit Begeisterung bei Kaltensundheim gegraben und dabei die gut erhaltenen Skelette von Ur-Mammuten zutage gefördert. Doch die Computer-Dokumentation darüber, die es ab sofort im Museum Kaltensundheim zu besichtigen gibt, die hätte ich nicht realisieren können, gibt Geologe und Paläontologe Dr. Gottfried Böhme zu.
Im Heimatmuseum sind zwar die beeindruckenden Knochen und Modelle der Mastodonten zu sehen. Aber wer es noch genauer wissen will, als man es aus Knochenvergleichen und Geologieprofil erkennen kann, dem sei die neue Power-Point-Präsentation empfohlen, durch die man sich per Berührung des Bildschirmes klicken kann. Anlässlich einer Weiterbildung von Geografielehrern des Landkreises, die Fachberaterin Barbara Leyh organisiert hatte, stellte der Wissenschaftler gemeinsam mit Karl-Friedrich Abe vom Biosphärenreservat Rhön die neue technische Errungenschaft vor.
Sie ist mit Hilfe der thüringischen Verwaltungsstelle des Biospärenreservates und deren Mitarbeiter Rolf Friedrich geschaffen worden, nimmt nun eine Wand des Dorfmuseums ein. Laut Dr. Gottfried Böhme hat man hier die umfangreichste Wissensdokumenation überhaupt über die Funde, das Biosphärenreservat und das Ökodorf Kaltensundheim. Und da der Fund der urzeitlichen Elefanten ein entscheidender Punkt für die Erkenntnis der Landschaftsgeschichte der Rhön ist, hat sich der ehemalige Mitarbeiter des Museums für Naturkunde in Berlin seit neun Jahren Rentner sehr darüber gefreut, in Kaltensundheim diese Präsentation eröffnen zu können. Gern stand er auch den Lehrern Rede und Antwort, berichtete über die Grabungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse etwa, dass auch vor zwei Millionen Jahren das Landschaftsbild hier schon fast so aussah wie heute.
Die Lehrer der Region begleitet Dr. Gottfried Böhme übrigens schon vierzig Jahre lang, führte sie durch geologische Weiterbildungsexkursionen, zuletzt 2006. Heute noch ist der ehemalige Abteilungsleiter der naturwissenschaftlichen Sammlung des Museums Meiningen (1959 bis 1969) auch gern gesehener Gast in Schulen, so etwa gestern in der Schule am Kiliansberg in Meiningen und vorgestern bei den Gymnasiasten des Rhön-Gymnasiums Kaltensundheim. Die Teilnehmer des Grundkurses Geografie aus der 12. Klasse hörten mit ihrer Lehrerin Angelika Burkhardt Interessantes über die Erkenntnisse, die quasi vor der Haustür gewonnen und später in Berlin noch weiter ausgewertet wurden. Derzeit behandeln wir gerade das Thema Erdgeschichte, da passte das besonders gut, sagte die Lehrerin. Karl-Friedrich Abe vom Biospärenreservat zeigte sich erfreut über die Neuerung im Heimatmuseum, die auch wenn der Fachmann nicht anwesend ist jede neugierige Frage zu den vorzeitlichen Elefanten und ihrer Entdeckung in Kaltensundheim beantwortet. Die Ausstellung im Heimatmuseum kann nach Voranmeldung bei der Verwaltungsgemeinschaft besichtigt werden. Die Gemeinde sucht derzeit nach einer dauerhaften Lösung zur Betreuung des Dorfmuseums. (fr)
Im Heimatmuseum sind zwar die beeindruckenden Knochen und Modelle der Mastodonten zu sehen. Aber wer es noch genauer wissen will, als man es aus Knochenvergleichen und Geologieprofil erkennen kann, dem sei die neue Power-Point-Präsentation empfohlen, durch die man sich per Berührung des Bildschirmes klicken kann. Anlässlich einer Weiterbildung von Geografielehrern des Landkreises, die Fachberaterin Barbara Leyh organisiert hatte, stellte der Wissenschaftler gemeinsam mit Karl-Friedrich Abe vom Biosphärenreservat Rhön die neue technische Errungenschaft vor.
Sie ist mit Hilfe der thüringischen Verwaltungsstelle des Biospärenreservates und deren Mitarbeiter Rolf Friedrich geschaffen worden, nimmt nun eine Wand des Dorfmuseums ein. Laut Dr. Gottfried Böhme hat man hier die umfangreichste Wissensdokumenation überhaupt über die Funde, das Biosphärenreservat und das Ökodorf Kaltensundheim. Und da der Fund der urzeitlichen Elefanten ein entscheidender Punkt für die Erkenntnis der Landschaftsgeschichte der Rhön ist, hat sich der ehemalige Mitarbeiter des Museums für Naturkunde in Berlin seit neun Jahren Rentner sehr darüber gefreut, in Kaltensundheim diese Präsentation eröffnen zu können. Gern stand er auch den Lehrern Rede und Antwort, berichtete über die Grabungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse etwa, dass auch vor zwei Millionen Jahren das Landschaftsbild hier schon fast so aussah wie heute.
Die Lehrer der Region begleitet Dr. Gottfried Böhme übrigens schon vierzig Jahre lang, führte sie durch geologische Weiterbildungsexkursionen, zuletzt 2006. Heute noch ist der ehemalige Abteilungsleiter der naturwissenschaftlichen Sammlung des Museums Meiningen (1959 bis 1969) auch gern gesehener Gast in Schulen, so etwa gestern in der Schule am Kiliansberg in Meiningen und vorgestern bei den Gymnasiasten des Rhön-Gymnasiums Kaltensundheim. Die Teilnehmer des Grundkurses Geografie aus der 12. Klasse hörten mit ihrer Lehrerin Angelika Burkhardt Interessantes über die Erkenntnisse, die quasi vor der Haustür gewonnen und später in Berlin noch weiter ausgewertet wurden. Derzeit behandeln wir gerade das Thema Erdgeschichte, da passte das besonders gut, sagte die Lehrerin. Karl-Friedrich Abe vom Biospärenreservat zeigte sich erfreut über die Neuerung im Heimatmuseum, die auch wenn der Fachmann nicht anwesend ist jede neugierige Frage zu den vorzeitlichen Elefanten und ihrer Entdeckung in Kaltensundheim beantwortet. Die Ausstellung im Heimatmuseum kann nach Voranmeldung bei der Verwaltungsgemeinschaft besichtigt werden. Die Gemeinde sucht derzeit nach einer dauerhaften Lösung zur Betreuung des Dorfmuseums. (fr)