Meiningen - Es war ein "Wehrmutstropfen" in der Bilanz 2019, lässt Volker Albrecht, Chef der kommunalen Meininger Wohnungsbaugesellschaft (WBG), keinen Zweifel über seine Enttäuschung aufkommen. Vor gut einem Jahr musste das Unternehmen bei seinem Neubau-Projekt Schlossplatz 3 die Notbremse ziehen. Die Analyse der ersten Ausschreibungsergebnisse hatte das nötig gemacht. "Ursächlich war die Kostenentwicklung, die den kalkulierten Kostenrahmen über Gebühr gesprengt hat", so Albrecht. Die WBG sah sich mit einer in dieser Höhe unerwarteten Bausumme konfrontiert, die sich signifikant auf die Wirtschaftlichkeit der Vollendung Projektes "Wohnen am Schloss" auswirkte. "Wir hatten zu diesem Zeitpunkt bereits über 400.000 Euro investiert in Planung, Genehmigungsverfahren, Archäologie und Erschließung. Für den Baustart war alles vorbereitet. Wir wären sehr gerne weiter vorangekommen. Doch der Stopp war die einzig richtige Lösung", blickt Albrecht zurück.
Meiningen Lückenschluss ist nicht vom Tisch
Ralph W. Meyer 24.02.2020 - 17:42 Uhr