Die Insel Hiddensee, knapp 17 Kilometer lang und 250 Meter breit an der schmalsten Stelle, bis heute autofrei und ohne große Hotelanlagen, gilt seit mehr als einhundert Jahren als Refugium für Künstler, Wissenschaftler und Individualisten. Unter ihnen die Stummfilmdiva Asta Nielsen, der Schriftsteller Gerhart Hauptmann, der Maler Oskar Kuse und Käthe Kruse, die Schöpferin der berühmten Kruse-Puppen, die Tänzerin und Pädagogin des modernen Ausdruckstanzes Gret Palucca und der Begründer des modernen Musiktheaters Walter Felsenstein. Als Besucher kamen zudem Albert Einstein, Käthe Kollwitz, Sigmund Freud, Thomas Mann, Joachim Ringelnatz und viele andere.
Meiningen – Kloster Paul Oestreicher und das Nagelkreuz von Hiddensee
Carola Scherzer 03.01.2026 - 08:00 Uhr