Dichter grauer Nebel liegt an diesem Mittwochmorgen über dem Staatsforst in Dreißigacker. Von Weitem sind schon fröhliche Kinderstimmen zu hören. Etwa 15 Mädchen und Jungen des Meininger Volkssolidarität-Kindergarten Werrahüpfer im Park sind mit ihren Erzieherinnen Nancy Hegewaldt und Kristin Wohlang sowie der Praktikantin im zweiten Ausbildungsjahr Lucie Wagenschwanz in das Waldstück mit dem Flurnamen Schindgraben gekommen, um Bäume zu pflanzen. Es ist das Revier „Maienluft“ von Förster Gerd Schilling. Er und Roland Burkhardt vom Forstamt Kaltennordheim, zugleich Nabu-Kreisvorsitzender, haben zusammen gut 100 Setzlinge mitgebracht, die heute in die Erde kommen sollen. Es sind ganz unterschiedliche Arten: Die Amerikanische Roteiche ist darunter, Baum des Jahres 2025. Sie stammt aus Nordamerika und Kanada, ist sehr robust, schnellwüchsig, genügsam und bisher nur selten in Thüringen zu finden. Aber auch junge Kastanien und einheimische Traubeneichen werden gepflanzt.
Meiningen Kinder pflanzen Bäume im Staatswald
Marko Hildebrand-Schönherr 12.11.2025 - 13:00 Uhr