Mit einem Megafon war der Mann am Nachmittag durchs Dorf gezogen und hatte eine verrückte Aufgabe gestellt: Bis 16 Uhr sollten drei Betten vorm Gemeindeamt stehen, mit Inhalt freilich. Manfred Eberwein zögerte nicht lange: Uromas Bett, das sonst auf dem Boden steht, holte er herunter; Gerlinde Probst spendierte das rosengeblümte Bettzeug dazu. Eberweins vielbeachteter Spruch auf der Nacht-Kappe: Legenden sterben nicht im Bett! Zünftig rot-weiß kariert war das Bettzeug, das Eva-Marie Heß mitbrachte. Ich verwende es noch in den Gästezimmern unseres wahrscheinlich ältesten Gasthofes der Rhön, sagte sie. Das eiserne Bettgestell hatte sie allein heruntergebuckelt vom Boden beim Transport bis vors Gemeindeamt half sogar der Moderator.
Meiningen Im Bett mit Bettenhäusern
Redaktion 23.05.2008 - 21:37 Uhr