„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ Wie oft haben die Henflingianer diesen Spruch von Seneca schon gehört? Doch er verweis immer wieder darauf, dass das schulische Lernen die Grundlage für das spätere Leben ist. Auch Schulgründer Johann Ernst Henfling, zu dessen Ehren nach zweijähriger Pause wieder ein Festakt in den Räumen des Theatermuseums stattfand, nahm dieses Zitat als Grundlage seines Schaffens. Der Kaufmann und Jurist Johan Ernst Henfling (1691-1720) hatte mit seiner testamentarischen Verfügung die Einrichtung eines Internats ermöglicht, sodass Bildung für Schülerinnen und Schüler frei zugänglich wurde. Damit legte er den Grundstein, auf den das heutige Henfling-Gymnasium aufbaut. Dieses begeht seit vielen Jahren zu Ehren seines Namensgebers den Henfling-Abend und den Henfling-Tag. Am Donnerstag lud der Förderverein unter Leitung der 1. Vorsitzenden Sabine Möhler Lehrer, Schüler, Freunde, Bekannte und Verwandte in das Theatermuseum ein, um den Schulgründer zu ehren. Traditionell wird an diesem Abend die Vita von Johann Ernst Henfling in lateinischer und deutscher Sprache präsentiert. Dies übernahmen die Schülerinnen Enna Randel und Apollonia Könitzer der Klasse 10/2. Die Moderatoren Theo Leopold Scholz und Theo Parthum führten auf unterhaltsame Art und Weise durch das abwechslungsreiche Programm, das musikalisch und künstlerisch von Schülerinnen und Schülern des Henfling-Gymnasiums umrahmt wurde.