Kaltensundheim - Thema für eine Diskussion im Ortsteilrat Kaltensundheim war jetzt die Information von Ortsteilbürgermeister Edgar Gottbehüt, dass auf dem Bereich für die Rasenurnengräber ein Basaltblock aufgestellt wird. "Die Fläche ist mit Pflanzen eingegrenzt worden und nun kommt noch der Stein dazu", sagte Gottbehüt. Das löste Verwunderung bei anderen Ortsteilratsmitgliedern aus, vor allem bei Uwe Möllerhenn, der die Arbeitsgruppe zur Neugestaltung des Friedhofes geleitet hatte. "Was soll der Stein, von einem solchen war nie die Rede", sagte er. Es handele sich um Rasenurnengräber, für jedes sei eine Namensplatte vorgesehen. Dort können auch laut Satzung einmal im Jahr Blumen niedergelegt werden. "Es wird natürlich öfter gemacht", wussten die Ortsteilratsmitglieder. Und auch, dass es schon Ärger wegen der Blumen gab - sie müssen nämlich weggeräumt werden, wenn dort gemäht wird. Dabei soll es zu Vertauschungen gekommen sein. Offenbar soll jetzt auch der Stein genutzt werden, um möglicherweise Blumen abzulegen. Das bezweifelte freilich mancher - wenn eine Grabplatte da sei, werde man nicht Blumenschmuck an den Stein legen. Wie dem auch sei - "eigentlich war der Stein nicht verabredet", hieß es. Ihn nun zu verhindern - er sei vom Bauhof aus dem Steinbruch Klings geholt worden - sei aber auch nicht sinnvoll, meinte Ortsteilbürgermeister Edgar Gottbehüt. Zumal die Initiative von einer Gruppe Frauen ausging, die sich sehr um Pflege und Unterhaltung des Friedhofes kümmern. Möglicherweise könnte später noch ein gedenkender Spruch auf den Stein montiert werden. Am Ende gab es keinen Wiederspruch mehr zu dem Vorhaben, das nun vergangene Woche auch ausgeführt wurde.
Meiningen Ein Stein ist da, ein Tor fehlt immer noch
Redaktion 03.07.2020 - 18:14 Uhr