Andreas Holz vom gleichnamigen Meininger Taxiunternehmen ist nicht mehr überrascht: Schon mehrfach hat er in den vergangenen Jahren „Begegnungen der unheimlichen Art“ auf dem Weg zum Klinikum in Dreißigacker gemacht. Auch am vergangenen Dienstag. Da musste er beobachten, wie ein älterer Herr mit seinem Skoda versuchte, die Abkürzung in Richtung Tal zu nehmen. Statt die Berkeser Straße zu fahren, wollte er die Dreißigackerer Straße nutzen. Obwohl diese eineindeutig als Einbahnstraße gekennzeichnet ist. Nicht nur mit dem Zeichen 267, welches am Ende jeder Einbahnstraße die Einfahrt grundsätzlich verbietet, sondern mit nicht zu übersehenden Absperrungen und Warnbaken. Auch ist die rechte Fahrspur nicht nur mit einer durchgehenden Linie, sondern über eine gewisse Distanz sogar mit einer sogenannten Mikro-Leitplanke baulich abgetrennt.
Meiningen-Dreißigacker Geisterfahrer pocht auf freie Fahrt
Ralph W. Meyer 22.01.2025 - 16:00 Uhr