Behörde empfiehlt freiwillige Ausreise
Nach Berichten über eine drohende Abschiebung im Frühjahr hatte das bayerische Innenministerium mitgeteilt, diese beruhten auf einem „Missverständnis“, das Ministerium hatte auf die Duldung des Mannes als Zeuge im Prozess sowie die Arbeitserlaubnis verwiesen.
Die Regierung von Unterfranken teilte nun zwar mit, der Mann müsse Deutschland verlassen. Doch die Behörde empfehle ihm eine freiwillige Rückkehr nach Italien, wo er einen Aufenthaltstitel besitze. So bliebe ihm die Option, später gegebenenfalls über ein Fachkräftevisum zurück nach Deutschland zu kommen, „wenn er die Voraussetzungen erfüllt und in Italien eine entsprechende Qualifizierung erlangt“.
Das bayerische Innenministerium teilte mit, dem Mann sei seitens der Ausländerbehörde jede Möglichkeit eröffnet worden, aus eigener Kraft die Voraussetzungen für ein dauerhaftes Bleiberecht zu schaffen. „Diese Chance hat er nicht genutzt, vielmehr hat er sich durch sein Verhalten selbst jeglicher Perspektive in Deutschland beraubt und muss die Bundesrepublik Deutschland in Richtung Italien verlassen.“