Sülzfeld - „Die MBB wird keinen Standort verlagern und ihren Betriebssitz weiterhin in Sülzfeld haben“, informierte Geschäftsführer Mirko Peter auf Nachfrage dieser Zeitung. Dem zu den Kreiswerken Schmalkalden-Meiningen gehörenden Unternehmen fehlt im Verkehrsbereich Schmalkalden aber gänzlich ein Depot. „Hier stehen die Omnibusse der MBB ungeschützt im Freien am Busbahnhof beziehungsweise ringsum auf den Dörfern“, verdeutlichte der Geschäftsführer. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Dekarbonisierung, also dem Absenken des Kohlenstoff-Ausstoßes des städtischen ÖPNV, „wollen wir weitere elektrisch angetriebene Omnibusse beschaffen, auch im Verkehrsbereich Schmalkalden“. Dazu muss das Unternehmen einen neuen Standort aufbauen, der hinsichtlich Ladekapazität, Abstellung und Fahrzeugwartung den gestiegenen gesetzlichen Anforderungen entspricht. „So haben wir uns ein Grundstück im neuen Industriegebiet an der B19 reservieren lassen“, informierte MBB-Geschäftsführer Mirko Peter. Zurzeit laufe ein Förderantrag beim Bund für eine Projektstudie, die erforderliche Untersuchungen eines Innovationsdepots für rein alternative Antriebe im Busbereich in Sachen Energiemanagement, bauliche Anlagen, erforderliche Investitionen und Umlaufoptimierungen beinhaltet. Der Förderantrag wurde Ende November gestellt und ist noch nicht beschieden.