„Das Hissen der Friedensflagge ist mehr als ein symbolischer Akt – es ist ein Appell an die Politik, den Weg der Vernunft zu wählen, sich klar zum Völkerrecht zu bekennen und entschieden gegen atomare Waffen Stellung zu beziehen. Thüringen setzt hier ein starkes Zeichen“, erklärt Janine Bauersachs, Sprecherin der AG Frieden im BSW. Auch in Föritztal sieht sie Potenzial zur Beteiligung: Beim letzten Gemeinderat im Juni schlug sie vor, dass sich Bürgermeisterin Silke Fischer (CDU) – ähnlich wie ihr Vorgänger Andreas Meusel (CDU) – öffentlich für den Frieden positioniert. Meusel hatte Föritz im Jahr 2018 in das Netzwerk aufgenommen. Fischer zeigte sich aufgeschlossen: „Das hört sich nach einer guten Sache an.“ Ein Beitritt würde öffentlich bekannt gegeben – bislang ist dies jedoch noch nicht geschehen.