Kein Wettkampf ohne Wettkampfleiter – den Mann also, der für die Einhaltung des Reglements, für den perfekten Ablauf der Wettkämpfe an Strecke, Schanze, im Stadion und für schnelle Entscheidungen bei der Lösung von plötzlich auftauchenden Problemen sorgen muss. „Mädchen für alles“ sagt Matthias Menz über seinen Job bei den Weltcup-Rennen in der Nordischen Kombination am vergangenen Wochenende in Oberhof. Sein erster Einsatz in dieser Funktion übrigens. Bei Matthias Menz laufen alle Fäden zusammen. Als Kampfrichter ist er auch Teil der Jury beim Springen im Kanzlersgrund. Wenn man so will, ist der Steinbach-Hallenberger Ehrenamtliche der Mann, der auf die Fragen „Wer“, „Was“, „Wann“ und „Wo“ bei den Rennen immer eine Antwort finden muss. Dieser Koordinatoren-Job ist bei den seit 15 Jahren erstmals wieder ausgetragenen Rennen am Rennsteig natürlich eine Herausforderung. Als ehemaliger Nordisch-Kombinierer (er ist seit 1989 aktiver Sportler) ist er solches aber gewohnt. Seit dem Ende seiner aktiven Zeit engagiert er sich im Ski-Club Steinbach-Hallenberg und seit seit 2009 auch regelmäßig als ehrenamtlicher Helfer bei den Wintersportereignissen in Oberhof.