Maroldsweisach - Den Zeilberg bei Maroldsweisach mit seinem Steinbruch kennen viele. Vermutlich auch den Biergarten auf dem Zeilberg mit seinem süffigen Dunkelbier. Weniger sind vielleicht mit dem vertraut, was im "Haus auf dem Zeilberg" vom Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim geleistet wird. Hier arbeiten Ehrenamtliche mit Menschen, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Für ihr "Zeilberger Integrationsprojekt", wie sich die Arbeit auf dem gleichnamigen Berg nennt, kurz auch ZIP genannt, wurden die Verantwortlichen um Leiterin Andrea Wolfer bereits im Rahmen der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates Maroldsweisach von Bürgermeister Wolfram Thein ausgezeichnet. Doch was versteckt sich hinter dieser Würdigung? Das "Zuverdienstprojekt" wurde im Jahr 2001 gestartet, das Projekt "Arbeitsreif" im Jahr 2013. Es begann zunächst mit dem ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeiter, wie Leiterin Andrea Wolfer erklärt. Geschäftsfelder, in denen sich psychisch auffällige und kranke Menschen betätigen können, seien beispielsweise die Bereiche Garten- und Waldarbeit, Gastronomie, Wohnungsauflösungen, Secondhandladen und die Holzbearbeitung in einer eigener Werkstatt.
Maroldsweisach Der lange Weg in ein neues Leben
Helmut Will 22.02.2018 - 20:12 Uhr