Mann soll 7000 Euro zahlen Mit Nacktaufnahmen erpresst

WhatsApp-Chats aus Versehen gelöscht – Was tun? Foto: Rahul Ramachandram / shutterstock.com

In Bad Salzungen ermittelt die Polizei wegen sexueller Erpressung. Ein 34-Jähriger sollte 7000 Euro zahlen, damit eine vermeintliche Chatfreundin keine Nacktbilder von ihm im Internet veröffentlicht.

Zuvor hatte der Mann in einem sozialen Netzwerk die Freundschaftsanfrage der Unbekannten angenommen und schrieb mit ihr regelmäßig. Wie die Polizei mitteilt, übersandte der 34-Jährige nach einiger Zeit Nacktbilder von sich, die ihm nun zum Verhängnis wurden. Die Frau forderte 7000 Euro von ihm, ansonsten würde sie die Bilder veröffentlichen. Das tat sie auch, da der Mann die geforderte Summe nicht zahlen wollte. Die Ermittlungen zur Betrügerin dauern laut Polizei weiter an.

Zu diesem Verhalten rät die Polizei, um sich vor sexueller Erpressung zu schützen:

- Nehmen Sie keine Anfragen fremder Personen an.

- Seien Sie zurückhaltend bei der Veröffentlichung privater Daten.

- Verschicken Sie keine intimen Fotoaufnahmen.

Falls es bereits zur Übermittlung intimer Aufnahmen kam, empfiehlt die Polizei folgendes:

- Überweisen Sie keinesfalls Geld. Die Erpressung hört nach Zahlung der geforderten Summe meist nicht auf.

- Melden Sie den Fall sofort bei der Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

- Veranlassen Sie die Löschung der veröffentlichten Bildaufnahmen über den Betreiber.

- Brechen Sie den Kontakt zur betreffenden Person ab und reagieren Sie auf keinerlei Nachrichten.

- Sichern Sie den Chatverlauf, um diesen der Polizei für weitere Ermittlungen zur Verfügung zu stellen.

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