Ilmenau - Rund 50 Interessierte waren am 1. Mai der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur Mai-Feier auf dem Ilmenauer Schlossplatz gefolgt, die der Kreisverband nach einem Jahr coronabedingter Pause unter erschwerten Bedingungen organisiert hatte. Die Feier sah ganz anders aus, als in den Jahren zuvor. Info-Stände, Hüpfburg, Blasmusik, Bratwurst und vor allem die vielen, vielen gut gelaunten Menschen fehlten. Dafür gab es strenge Hygiene- und Abstandsregeln, Masken und Kringel auf dem Boden, die die Abstände markierten. „Dennoch sind wir froh, uns heute hier treffen zu können“, sagte Peter Hopf, der Ilmenauer DGB-Vorsitzende, zur Begrüßung, in der er auch die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders, und Thomas Steinhäuser, den Bevollmächtigten der IG Metall Suhl-Sonneberg begrüßte. Ilmenaus OB hatte sich entschuldigen lassen, jedoch ein Grußwort gesandt, das Peter Hopf vorlas. Daniel Schultheiß würdigte darin die Leistungen der Gewerkschaften im vergangenen Jahrhundert für die Arbeitnehmer. Vor dem Hintergrund der Pandemie wissen Arbeitnehmer in anderen Ländern nicht, was die Zukunft bringe. Bei uns gebe es ein soziales Netz und die Möglichkeit der Kurzarbeit, die Kündigungswellen verhindere. Dieses Gesetz sei von den Arbeitnehmern erstmals vor über 100 Jahren hart erkämpft worden. Insofern zeige die aktuelle Situation deutlich, dass die Bedeutung der Gewerkschafts die Arbeit und der Einsatz für die Arbeitnehmer weiter aktuell sei und auch in Zukunft aktuell bleibe, zitierte Peter Hopf aus dem Grußwort von Daniel Schultheiß.
Mai-Feier in Ilmenau Solidarität ist Zukunft
Anke Kruse 02.05.2021 - 00:00 Uhr