Musikalisch präsentiert sich Meiningen mit diesem „Rheingold“ im Graben und auf der Bühne von seiner besten Seite. Marketingtechnisch sowieso und abgesehen von der Besucherprominenz. Da blitzt einerseits die Erinnerung an den Ring auf, den Christine Mielitz und Kirill Petrenko zu Beginn des Jahrhunderts in einem Stück herausgebracht und damit die gesamte Theaterwelt in Erstaunen versetzt haben. Auch damals gehörte mit Alfred Hrdlicka ein singulärer bildender Künstler als Ausstatter zum Team. (Das eingespielte Hämmern der Nibelungen stammt übrigens noch von Petrenkos Ausflug in eine Meininger Schmiede.)