Gräfenroda - Das Ergebnis dieses bei besten äußeren Bedingungen ausgetragenen Testspiels entspricht den Spiel-, aber keineswegs den Chancenanteilen. Speziell zum Ende der ersten und am Beginn der zweiten Halbzeit versiebte der Aufsteiger zur Kreisoberliga nämlich mindestens vier absolute "Riesen" - entweder wurden sie schlecht vollstreckt oder es fuhr im allerletzten Moment noch ein Ilmenauer Abwehrbein dazwischen. Für die Gastgeber, die mit dieser Partie ihren Testspielreigen begannen, war das zwar ärgerlich. Aber sie konnten ihrem Anhang damit trotzdem schon mal zeigen, dass sie bei unveränderter Besetzung - an zwei möglichen Neuverpflichtungen werde noch gearbeitet, hieß es - mit ihrer Einsatzstärke in der Defensive und ihrem schnellen Konterspiel auch in einer höheren Klasse Gegner in Verlegenheit bringen können. Wieder einmal war es vor allem Reimann, der als pfeilschnelle Schaltstation zwischen Mittelfeld und Sturmspitzen den Gegner vor große Probleme stellte. Zumal wenn der dann auch noch selbst mithilft - wie bei jenem bösen Missverständnis zwischen Torwart Bradsch und Abwehrchef Gerhardt, das Greßler als lachender Dritter zum 1:0 ausnutzte (9.) ... Das zweite Tor bereitete Wolf mit einem exakt geschlagenen Freistoß von links auf den langen Pfosten vor, an dem Klötzer lauerte und erfolgreich vollstreckte.