Lokalsport Ilm-Kreis Namhafte und viele Neuzugänge bei Germania Ilmenau

Namhafter Rückkehrer: Mittelfeldstratege Markus Finn kommt vom FSV Martinroda zurück. Dieses Foto zeigt ihn beim Landesklasse-Spiel gegen Greiz im März 2017. Foto: /Andreas Heckel

Fußball-Kreisoberligist Germania Ilmenau kann seinen Kader für die kommende Punktspielsaison mit vielen und teils namhaften Neuzugängen bzw. Rückkehrern verstärken.

Ilmenau - Marc Fernando, Markus Finn und Matthias Wolfenstetter jeweils zurück vom FSV Martinroda, Chris Machts und Mischa Boger vom SV 09 Arnstadt – fünf neue Spieler beim Fußball Kreisoberligisten Germania Ilmenau, die am Donnerstagabend im Hammergrund-Stadion offiziell vorgestellt wurden. Bei den meisten Namen werden Ilmenaus Fußballfans mit der Zunge schnalzen, denn Fernando, Finn und Wolfenstetter waren einst absolute Leistungsträger bei der Germania und kommen jetzt vom FSV Martinroda zurück; Chris Machts ist ein langjähriger Arnstädter Stammspieler, der berufsbedingt zwei Klassen tiefer spielen möchte. Und die Liste der Akteure, die wieder auf die Spieler-Liste der Germania zurückkehren wollen, ist noch länger: Mamadou Diallo (FSV Martinroda II), Markus Amarell (SV 1880 Unterpörlitz) und sogar Gamal Shafik Ibrahim, der „Doktor mit dem Ball am Fuß“ aus Ägypten, ist wieder zurück in Deutschland und möchte wieder im Hammergrund spielen. Insgesamt kann Trainer Horst Grohmann derzeit mit 29 Spielern planen. Dabei gehen er und Germanias neuer Sportlicher Leiter Chris Schneider davon aus, dass es vom Kader der Saison 2020/21 bisher noch keine offiziellen Abmeldungen gibt. Wer aber, gerade von den TU-Angehörigen, für die nächste Saison tatsächlich zur Verfügung steht, das muss erst der Verlauf der Vorbereitung zeigen. Der Palästinenser Bashar Alzougbhi zum Beispiel, ein wichtiger Offensivspieler, kann nach einer Schulteroperation erst wieder im Juli ins Mannschaftstraining einsteigen.

Auf alle Fälle hat sich der SV Germania angesichts dieser großen Zahl an Akteuren entschlossen, eine II. Mannschaft zu melden und dazu mit dem SV Ilmtal Manebach eine Spielgemeinschaft zu bilden. Dort hat sich die Zahl der Akteure, auf die man zuverlässig bauen kann, inzwischen so stark verringert, dass man diese Zusammenarbeit mit dem „Fluß-Nachbarn“ für sinnvoller und zuverlässiger erachtet. Diese „SG Ilmenau/Manebach II“ soll vorrangig in Manebach spielen und den bisherigen Platz des SV Ilmtal in der 1. Kreisklasse West einnehmen.

Trainingsauftakt soll am kommenden Dienstag sein, das erste Testspiel ist für den 3. Juli gegen Wacker 03 Gotha geplant. „Mit diesem Kader sollte es uns zunächst gelingen können, in der Kreisoberliga Stabilität zu erlangen“, steckt Chris Schneider das erste sportliche Ziel ab. „Denn sehen wir weiter, was möglich sein wird.“

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