Zum Glück geht es für Eintracht Hildburghausen am Samstag wieder auf Auswärtsfahrt, könnte man angesichts der derzeitigen Diskussion um das Werner-Bergmann-Stadion meinen. Doch sollte die Eintracht hier Zähler lassen, dann dürfte sie wieder von vorn los gehen: Die scheinbar endlose Diskussion. Und dann ist es wieder mal egal, ob die Kreisstädter auswärts oder zu Hause spielen. "Es ist einfach nur noch nervig. Es gibt nur noch dieses eine Thema", sagt Eintracht-Trainer Mario Lochmann, der auf eine baldige Lösung der betroffenen Parteien hofft. Obwohl es sportlich eigentlich gut für die Kreisstädter läuft, steht selbst an den Spieltagen das kommunalpolitische Thema im Vordergrund. Zuletzt am vergangenen Wochenende als die Schwarz-Gelben nach zwischenzeitlich sensationeller Aufholjagd am Ende mit 4:3 aus dem Pokal flogen. Da wurden sie wieder laut: Die Stimmen, die meinen, der Mannschaft fehle der regelmäßige Spielbetrieb auf dem Rasenplatz. Die Ausfälle von Jacob Schmidt, William Simon, Konstantin Brückner und Tobias Holl verkamen zur Randnotiz in dieser unendlichen Geschichte.
Lokalsport Hildburghausen Treueschwur auf den eigenen Stil
Carsten Jentzsch 07.09.2017 - 20:18 Uhr