„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – so heißt nicht nur ein bekanntes Kinderspiel, sondern auch das aktuelle Programm des deutschen Liedermachers Gerhard Schöne, mit dem er am Wochenende im gutbesuchten Arnstädter Theater gastierte. Bei seinem Auftritt gab es aber gar nicht so viel zu sehen – dafür aber umso mehr zu hören. „Ich finde es wichtig, auch in Zeiten wie diesen Lieder der Hoffnung zu singen“, erklärte der sympathische Musiker dem Publikum. Mit seiner Gitarre setzte er starke Botschaften für den Frieden, gegen Krieg, Gewalt, Nazis und Intoleranz. Er mahnte, nicht wegzusehen, sondern Courage zu zeigen. Aber Gerhard Schöne sang auch von kleinen Alltagsmomenten, die das Leben so besonders machen – von Steinen, von Träumen, von Hunden im Spiegelkabinett und von Briefen voller Liebe und Sehnsucht. Die Zuhörer würdigten die Darbietungen mit viel Applaus und sangen bei einem Lied auf Wunsch des Musikers sogar tatkräftig mit.
Liedermacher Konzert Gerhard Schöne begeistert im Arnstädter Theater
Jessie Morgenroth 17.02.2025 - 12:00 Uhr