Liberale Unterstützung für Brotteroder Projekt Landtagsstunde zur Schanze

Thomas Heigl
Schanze Brotterode beim COC-Springen. Foto: Michael Lauerwald/Michael Lauerwald

Thüringens Liberale kurbeln die Sportstättendebatte an. Nun soll die Brotteroder Inselbergschanze, die am Seimberg steht, Thema in Erfurt sein.

Brotterode - Die Liberalen im Thüringer Landtag machen mit Blick auf den Umbau der Brotteroder Schanze am Seimberg Druck auf die Landesregierung. „Die nächste Landtagssitzung ist für den 2. Februar einberufen worden. An diesem Tag wird es eine aktuelle Stunde geben und da werden wir die Förderung des Wintersports thematisieren“, sagte ein Sprecher der Landtagsfraktion am Freitag der Lokalredaktion. „Es geht dabei gezielt um die Schanze in Brotterode.“

Die Liberalen hätten sich gezielt mit dem Thema befasst, die Brisanz sei ihnen sehr wohl bewusst. Thüringen sei ein Wintersportland, der Tourismus profitiere davon. Deswegen müsse der Wintersport gefördert werden. Das Geld könne nicht nur nach Oberhof fließen, auch die anderen Standorte seien wichtig. Zuvor hatte sich mit dem Bundestagsabgeordneten Gerald Ullrich bereits ein liberaler Hochkaräter klar für den Umbau der Anlage zu einer Sport-Tourismusschanze ausgesprochen.

Das Konzept liegt seit dem vergangenen Jahr vor, die Stadt Brotterode-Trusetal und der Kreis Schmalkalden-Meiningen haben ihren Eigenanteil eingeplant. Auch vom SPD-geführte Tourismusministerium gibt es eine Fördermittelzusage. Das Sportministerium unter Führung der Linkspartei will dafür kein Geld geben. Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow äußerte sich ablehnend.

 

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