Lesewettbewerb im Museum Luise Ruß gewinnt den Leselöwen

Beim Lesewettbewerb der 6. Klassen im Metallhandwerksmuseum Steinbach-Hallenberg zeigten Schülerinnen und Schüler ihr Können. Am Ende setzte sich Luise Ruß knapp durch.

Museumsleiterin Tanja König freute sich über starke Leistungen von Jannik Böttger, Marie Didelot, Greta Keller, Alina Jasmin Marr, Luise Ruß und Liv Elli Werner. Foto: privat

Im Metallhandwerksmuseum ist Mitte April bereits zum dritten Mal in Folge ein besonderer Lesenachmittag ausgetragen worden. Die besten Leserinnen und Leser der 6. Klassen traten gegeneinander an und stellten ihr Können unter Beweis.

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Lesewettbewerb als feste Größe im Kulturleben

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Museumsleiterin Tanja König. Sie hob die Bedeutung des Wettbewerbs hervor und zeigte sich erfreut darüber, dass sich die Veranstaltung inzwischen als feste Größe im kulturellen und schulischen Leben der Stadt etabliert hat.

Gefordert waren die Schülerinnen und Schüler in zwei Disziplinen: Neben einem vorbereiteten Text mussten sie auch einen unbekannten Abschnitt sicher und ausdrucksstark vortragen. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Ausdruck. Die Jury setzte sich aus Lehrerin Maren Matthei (Deutsch und Geschichte) sowie den Schülerinnen und Schülern Paul Scheiber, Jasmin Gusch, Nica Häfner (alle Klasse 7b) und Louis Möcker (Klasse 10b) zusammen.

An den Start gingen Jannik Böttger, Marie Didelot, Greta Keller, Alina Jasmin Marr, Luise Ruß und Liv Elli Werner. Sie alle überzeugten mit starken Leistungen und machten es der Jury nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen.

Luise Ruß gewinnt mit 110 Punkten

Am Ende setzte sich Luise Ruß mit 110 Punkten durch und sicherte sich den ersten Platz sowie den „Leselöwen“. Platz zwei belegte Marie Didelot mit 108 Punkten, gefolgt von Greta Keller mit 105 Punkten auf Rang drei.

Die Siegerinnen wurden mit Preisen der Buchhandlung Zschieschang ausgezeichnet. Unterstützung erhielt der Wettbewerb zudem vom Schulförderverein, der zur Finanzierung beitrug.

Der Lesenachmittag zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert Leseförderung hat – und dass Bücher junge Menschen begeistern können, wenn sie ihnen eine Bühne bieten.