Lesermeinung zu Müllgebühren „Arbeit der Geschäftsführung kritisch hinterfragen“

Ein Leser kritisiert die Erhöhung der Müllgebühren im Ilm-Kreis. Er sieht Lösungen für Kosteneinsparung vor der Haustür.

Die Leerung der Mülltonnen im Ilm-Kreis wird teurer. Foto: IMAGO/CHROMORANGE

Zur Berichterstattung über die Erhöhung der Abfallgebühren im Ilm-Kreis hat uns ein Leserbrief aus dem Geratal erreicht:

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„Der AIK hat sich das einfachste Mittel zur angeblichen Kostendeckung ausgesucht: ‚Erhebliche Erhöhung der Müllgebühren.’

Wieder einmal werden den Verbrauchern – beziehungsweise den Verursachern von Müll und Abfall – Kosten aufgebürdet, die meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt sind.

Die Arbeit der Geschäftsführung des AIK sollte einmal kritisch hinterfragt werden. Der Müll des Ilm-Kreises wird per LKW nach Leuna transportiert und dort verbrannt. Muss das sein? Ein ökologischer und ökonomischer Unsinn.

Gibt es keine anderen Lösungen? Keine 20 Kilometer von Ilmenau entfernt befindet sich in Zella-Mehlis eine Müllverbrennungsanlage. Warum wird diese Möglichkeit nicht genutzt?

Die Argumentation des AIK zur Gebühr für die Grünschnittentsorgung – dass dadurch auswärtige Anlieferungen verhindert werden sollen – ist doch nur eine Ausrede.

Letztendlich wird die Gebührenerhöhung dazu führen, dass weniger Bürger die Entsorgung in Anspruch nehmen – zulasten von Natur und Umwelt.“

Heinz-Jürgen Schneider, Geratal

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