Der Förderverein der Grundschule Kaltenwestheim zeigt sich – wie viele Menschen in der Rhön – verwundert über das jüngste Vorgehen der Landrätin. Noch vor Kurzem hatte der Kreistag beschlossen, den Schulnetzplan für die kommenden zwei Jahre auszusetzen und diesen Zeitraum für eine intensive Lösungsfindung zu nutzen. In ihrem letzten offiziellen Statement („Einladung zur Hospitation an der Grundschule Kaltenwestheim“) betonte Frau Greiser selbst, dass die Entscheidungen über Schulstandorte nicht in ihrer Verantwortung lägen. Umso irritierender ist es, dass am 10. Mai im Meininger Tageblatt ein Beitrag erscheint, in dem Frau Greiser einer Lösungsfindung vorgreift und in der Hohen Rhön nur den Grundschulstandort Kaltennordheim erhalten möchte. Die beigefügte ungenau erläuterte Grafik sorgt für weitere Irritationen. Vielleicht sollte die Grafik auch einen anderen Eindruck vermitteln – nämlich, wie modern und überdurchschnittlich saniert die Schulstandorte entlang des Rennsteigs sowie in Meiningen und Schmalkalden sind – im deutlichen Kontrast zur Rhön.
Lesermeinung „Gehören wir zur Prachtregion?“
Redaktion 03.06.2025 - 12:15 Uhr