Leichtathletik-EM Röhler scheitert und hadert

Bei der Speerwurf-Qualifikation in Birmingham leistet sich der Thüringer einen kleinen Lapsus und scheidet aus.

Pechvogel: Thomas Röhler verpasst das Finale. Foto: Sven Hoppe

Ärgerliches Aus für Thomas Röhler: Der Speerwurf-Olympiasieger von 2016 hat den Einzug in den Endkampf verpasst, weil er den zulässigen Anlaufkorridor verlassen hat. Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham war der Thüringer drauf und dran, seine guten Saisonleistungen zu bestätigen und das Finale am Samstagabend zu erreichen. Dazu hätten die 79,02 Meter, die er im dritten Versuch warf, ausgereicht.

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Der 34-jährige Jenenser stand jedoch mit dem linken Fuß außerhalb des erlaubten Bereichs, sodass er mit 78,67 Metern 14. wurde und den Endkampf der besten zwölf Athleten verpasste. „Ich bin mit dem linken Schuh beim Anlauf ein paar Millimeter auf die seitliche Linie getreten. Das ist mir noch nie passiert“, sagte Röhler im ZDF. „Aber allein die EM-Teilnahme war ein Meilenstein auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in zwei Jahren in Los Angeles.“