Legenden auf Rädern 8. Classic-Treff: Oldtimerfreunde pflegen ihr Hobby

Am kommenden Samstag, 31. Juli, findet von 12 bis 16 Uhr zum 8. Mal der Classic-Treff Meiningen auf dem Marktplatz statt. Zu sehen sein werden historische Motorräder und Automobile verschiedener Marken. Foto: Archiv/Tino Hencl

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Zum 8. Classic-Treff auf dem Meininger Marktplatz können Oldtimerfreunde von 12 bis 16 Uhr ihre Legenden auf Rädern präsentieren und sich zu Benzingesprächen zusammenfinden.

Meiningen - Oldtimerfahrer und Fans haben sich diesen Termin sicher längst vorgemerkt: Zum 8. Mal organisiert am Samstag, 31. Juli, die Interessengemeinschaft Classic Meiningen auf dem Marktplatz der Theaterstadt von 12 bis 16 Uhr ein Oldtimertreffen – die Gelegenheit, Zeugnisse der Zeitgeschichte auf zwei, drei und vier Rädern in der Öffentlichkeit zu zeigen.

„Willkommen sind alle Fahrzeuge mit einem Alter von mindestens 30 Jahren und gutem Erhaltungszustand, die Marke spielt keine Rolle“, sagen Siegfried Krauß, Norbert Büchner und Frank Wöhner als Mitorganisatoren. Sprich, historische Motorräder und Autos aus westlicher Produktion etwa der Marken Opel, Mercedes, Cadillac, Chevrolet, BMW, Volkswagen oder Citroën sind genauso willkommen wie Fahrzeuge aus dem ehemaligen Ostblock wie Skoda, Lada, Wolga, Moskwitsch und natürlich Trabant, Wartburg, Barkas, Simson und MZ. „Schön wäre es zudem, wenn sich Fahrer und Beifahrer in zum Fahrzeuge passendem, zeitgenössischem Outfit zeigen, aber das ist keine Bedingung.“ Anfahrt und Aufstellung sind ab 12 Uhr möglich – die Zufahrt ist nur über die Georgstraße möglich, die an diesem Tag für die Legenden auf Rädern frei befahrbar ist. Auf dem Markt sorgen Ordner dafür, dass jeder sein Schätzchen zur Geltung bringen kann, der vorhandene Platz aber optimal ausgenutzt wird. Ein DJ wird Musik passend zum Anlass den Nachmittag über auflegen, während Besucher und Oldtimerfahrer in aller Ruhe Gelegenheit haben, zum Erfahrungsaustausch bei Benzingesprächen zusammenzukommen. Ein kleines Programm rundet das Treffen ab: So gibt es eine historische Modenschau mit originalen Kostümen aus Großmutters Zeiten, vorgeführt von den Suhler „Lieblingsstücken“. Da werden bestimmt Erinnerungen wach. Zudem gibt es eine Moderation: Eine Auswahl von Fahrzeugen und deren Besitzern wird vorgestellt – gewiss wird da manch Anekdote zum Besten gegeben. Der Eintritt ist für alle frei. Als passendes Erinnerungsstück gibt es wieder die Plakette zum Treffen, die zum Selbstkostenpreis käuflich zu erwerben ist. Auch ein Kalender ist zu haben, auf dem eine Anzahl von historischen Fahrzeugen abgebildet ist – die meisten davon sind live auf dem Markt in Augenschein zu nehmen.

Der Classic-Treff Meiningen ist in den Veranstaltungsreigen des Kultursommers Grasgrün in der Kreisstadt eingebunden, Geschäfte entlang der Einkaufsstraße haben aus diesem Anlass am Nachmittag geöffnet. Zum Rahmenprogramm gehören zudem ein Kinderkarussell sowie ein Süßigkeitenstand. Nicht erlaubt ist es, mit Anhängern direkt zum Markt zu fahren – diese sollten beispielsweise auf dem Volkshausplatz abgestellt und die Oldtimer auf eigener Achse bis zum Treffen gefahren werden. Für Schäden auf dem Gelände, wie etwa durch auslaufendes Öl verursacht, haftet der jeweilige Besitzer des Fahrzeuges. Ansonsten gelten Bestimmungen eines Hygienekonzeptes, welches durch die Stadt genehmigt wurde. Eine Beschränkung der Besucherzahl ist nicht vorgesehen, allerdings müssen Mindestabstände zwischen den Gästen eingehalten werden. Die Fahrzeuge bleiben geschlossen, Desinfektionsmittel werden ausreichend bereitgestellt. Auf eine optimale Verteilung aller Gäste auf dem Platz werden gegebenenfalls die Moderatoren hinweisen.

Die Ausfahrt ist ausgeschildert und führt unter anderem über Anton-Ulrich-Straße und angrenzende Nebenstraßen, nicht aber über die Georgstraße. Zudem ist an den Einfahrten zum Markt auf ausreichend Abstand bezüglich Rettungsgassen für Einsatzfahrzeuge zu achten. Auf einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Nachmittag freuen sich Siegfried Krauß, Norbert Büchner und Frank Wöhner und betonen: „Historischen Fahrzeugen kommt als technischem Kulturgut eine immer größere Bedeutung zu – dazu wollen wir mit beitragen.“

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