Leck in der Fernwasserleitung In Meiningen fließen Tausende Liter Wasser davon

Durch ein Leck in der Fernwasserleitung Dreißigacker flossen Tausende Liter Wasser über die Straße. Schlimmeres konnte durch schnelles Handeln verhindert werden. Die Arbeiten gehen am Montag weiter.

Meiningen - Am Freitagabend passierte es. In die unterirdisch verlegte Fernwasserleitung, über die der Dreißigackerer Wasserturm gespeist wird, riss ein Leck. An der Firma Lemuth floss das Wasser sprudelnd in großen Mengen aus dem Erdreich, entlang der Gleimershäuser Straße bildete sich ein längerer Bach. Die Meininger Feuerwehr rückte gegen 20.45 Uhr an, außerdem Mitarbeiter der Stadtwerke. Auch Bürgermeister Fabian Giesder eilte zur Havariestelle. „Schlimmeres konnte durch fachmännisches und anpackendes Eingreifen der Stadtwerke-Mitarbeiter verhindert werden. Die Versorgung war bis auf kleinere Einschränkungen gesichert“, sagte er. Gebäudeschäden habe es nicht gegeben.

Nach Auskunft der Stadtwerke sprudelten bis zu  200 000 Liter Wasser in der Stunde aus dem Erdreich. Die gespeicherte Wassermenge im Turm, über den die Versorgung des Gebietes sichergestellt wird, sank ohne Zufluss stark. Zwischen 19 und 21 Uhr habe sich der Wasservorrat von 85 auf 40 Prozent verringert. Das Meininger Klinikum sei zeitweilig über eine Notleitung versorgt worden, so Bürgermeister Giesder.

Recht schnell konnte das Wasser durch Schieber im Leitungssystem am Lenk vorbeigelenkt und der Turm wieder gespeist werden. Zwei angrenzende Firmen blieben aber länger ohne Wasser. Die Suche nach dem Leck ging am Samstag weiter. Der Rohrbruch befand sich nicht direkt unter der Austrittsstelle des Wassers.

Die Arbeiten werden am Montag mit großer Technik fortgesetzt. Dazu wird die Straße voll gesperrt. Nach Auskunft der Stadtwerke soll die Firma Baywa am Montag mit Trinkwasser notversorgt werden.

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