Janina Westphal, ihr Mann und die Kinder werden heute mit zweierlei Strümpfen an den Füßen das Haus verlassen. Und das hat nichts damit zu tun, dass im Schrank die passenden Paare nicht zusammen fanden, ein Teil noch in der Waschmaschine steckt oder es gar einen neuen Modetrend gibt. „Es ist ein Zeichen“, sagt die Mutter des zehnjährigen Thorben, der mit Down Syndrom auf die Welt kam. Seine Entwicklung verlief deshalb bisher anders als bei vielen Altersgefährten. „Unser Sohn braucht in vielen Bereichen Hilfe, aber er macht immer wieder auch Fortschritte.“