Der für die ersten beiden Adventswochenenden geplante Lauschaer Kugelmarkt kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Diese Nachricht aus dem Rathaus der Glasbläserstadt ist nicht erfreulich, aber auch nicht wirklich überraschend. Aufgrund der extremen Pandemielage im Landkreis Sonneberg und der daraus resultierenden Maßnahmen zur deren Eindämmung sei das Konzept für den diesjährigen Markt nicht genehmigungsfähig, meldet Bürgermeister Norbert Zitzmann. Der Zugang zum Veranstaltungsgelände sei nicht kontrollierbar, da wesentliche Teile des Ortszentrums betroffen sind. Deshalb könne eine 3-G oder 2-G Regelung sowie die Begrenzung der Besucherzahlen nicht umgesetzt werden, heißt es in der Begründung. Die ortsansässigen Glasgeschäfte und gastronomischen Betriebe sind jedoch im Rahmen der gültigen Corona- Regelungen für den Besucherverkehr geöffnet, sodass man sich mit filigranem Baumschmuck und Weihnachtsgeschenken bei einem individuellen Besuch der Glasbläserstadt gerne eindecken und Speis und Trank genießen kann. Ein schickes weihnachtliches Gesamtbild wird die Stadt hierfür trotzdem bieten. Dafür sorgen diverse Beleuchtungselemente entlang der Ortsdurchfahrt sowie ein ansehnlicher Weihnachtsbaum auf dem Hüttenplatz. Fritz Hotze hat die rund zwölf Meter hohe Fichte ausgesucht und geschlagen, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und des Hausmeisterservice Liebermann haben ihn gemeinsam mit der Firma Wächter aus Lichte vom Tierberg zur Stadtmitte transportiert und am traditionellen Platz aufgestellt. In der kommenden Woche wird ihn die Firma Petzold mit Lauschaer Glasschmuck bestücken. Alles perfekt – wären da nicht Corona und die Kugelmarktabsage.