Lauscha Open Air am Schotterwerk

Doris Hein

Nach einem Jahr Pause heißt es wieder „Open Air Bitte Sehr“ in Lauscha (Landkreis Sonneberg). Die Bands abseits des Mainstreams kommen von Leipzig bis aus der Schweiz.

Auch heuer hoffen die Organisatoren wieder auf regen Zuspruch fürs OABS. Foto: dh

Seit 2013 gibt es das „Open Air Bitte Sehr (OABS), ein komplett selbstständig organisiertes antifaschistisches Festival mit dem Ziel, Kulturen jenseits des Mainstreams und auf dem Dorf wach zu erhalten, sich auszutauschen, Spaß zu haben und unbekannteren Bands und Künstlern eine Plattform zu bieten.

Nach der Werbung weiterlesen

Als einziges subkulturelles Festival im Landkreis lockt es jedes Mal Gäste aus nah und fern nach Lauscha. Da vor Ort vieles unter die Rubrik „Do it yourself“ fällt, wird kein Eintritt erhoben, erklärt Initiator Paul Orlowski. Spenden zur Deckung der Unkosten sind aber natürlich willkommen.

In der Vergangenheit wurde das Event stets gut angenommen. Von 50 Gästen zur Premiere entwickelten sich die Besucherzahlen bis hin zu 700, natürlich abhängig vom Wetter. Bands aus der Region, aus Erfurt, Leipzig, Weimar, Jena und München, ja sogar aus Österreich, der Schweiz und Tschechien gaben sich schon die Ehre beim Festival am Schotterwerk.

Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr aus organisatorischen Gründen ausfallen musste, haben heuer wieder zahlreiche Bands zugesagt. Lauschaer Liedermacher wechseln sich ab mit einer Sonneberger Punkband, mit Rap, Elektro, internationalen Klängen... Die Musik beginnt am Freitagnachmittag, anreisen kann man bereits ab mittags. Zelten für lau ist ebenfalls wieder möglich. Am Samstag wechseln sich die Bands vom frühen Nachmittag bis in die Nacht ab. Doch nicht nur musikalisch ist bestimmt für jeden etwas dabei. Leckere fleischfreie Verpflegung bietet die Küfa Suhl, an zwei Bars gibt es Cocktails. Zudem stehen Kinderschminken, interaktive Angebote, die Möglichkeit, selbst T-Shirts zu drucken und vieles mehr auf dem Programm.dh