„Künstliche Intelligenz ist gut und schön, aber ich lobe mir doch meine natürliche Intelligenz“, sagt Franziska Rosenbauer. Die Vorsitzende der Agrargenossenschaft Agroprodukt schilderte dieser Tage ihre Erfahrungen mit einer App, die den Landwirten die Arbeit erleichtern solle – eigentlich. Gefragt hatte danach Thüringens Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij (Linke), die dieser Tage bei den Landwirten im Sonneberger Unterland vorbeigeschaut hatte. Eingeladen hatte zu dem Besuch das Wahlkreisbüro des Landtagsmitglieds Knut Korschewsky (Linke), um Politik und Agrarunternehmen ins Gespräch zu bringen. Im Büro der Genossenschaft hatte die Politikerin das Gespräch auf die App gebracht. Im Ministerium seien eher kritische Berichte aus den Betrieben eingegangen, was die Erfahrungen mit der künstlichen Intelligenz (KI) auf dem Acker angehe („Freies Wort“ berichtete am 12. Mai). Die KI habe auf einer Stilllegungsfläche einen Kartoffelacker erkannt, da sei man konventionelle woll derzeit noch auf der sicheren Seite.