Landkreis Sonneberg Zahlreiche Einsatzkräfte bei Wohnhausbrand

, aktualisiert am 08.12.2023 - 12:09 Uhr

Eine Rauchvergiftung zog sich ein Mann am Freitagmorgen beim Brand seines Wohnhauses zu. Das Feuer hatte sich in einer Zwischendecke ausgebreitet, diese musste aufgebrochen werden. Das Gebäude ist im Moment nicht mehr bewohnbar.

 
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Lauscha - Mit einem Wohnhausbrand im Steinheider Weg in Lauscha bekam es die Feuerwehr am Freitagmorgen zu tun. Gegen gegen 6.45 Uhr erreichte die Retter der Notruf. Wie Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein schildert, war mutmaßlich ein Brennofen Ausgangspunkt des Geschehens. Die Zuleitung des Warmluftofens wurde offenkundig heiß und entzündete in der Folge das Gebälk in der Decke zwischen den beiden Obergeschossen. „Der Mann hat  noch versucht das Feuer zu löschen.“ Allerdings ohne sonderlichen Erfolg. Vielmehr machte sich dichter Rauch breit im Obergeschoss, den atmete der Mann ein bis er schließlich aufgab. Zur Behandlung seiner Verletzungen musste er in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Es gehe ihm aber wohl den Umständen entsprechend gut, äußerte Nüchterlein.

Dem Brandgeschehen beizukommen, blieb somit der Feuerwehr überlassen. Diese öffnete die Zwischendecke bzw. die Holzbohlen mit der Kettensäge, um an das Glutnest zu gelangen. Bei dem Einsatz wurde das Haus mithin stark in Mitleidenschaft gezogen, es ist nicht mehr bewohnbar.

Immerhin gelang es durch den schnellen Löschangriff rechtzeitig größeren Schaden abzuwenden von den benachbarten Gebäuden. Die Bebauung im Steinheider Weg ist sehr eng, die Häuser grenzen unmittelbar aneinander. Doch blieb es für die Anwohner dabei, dass nur Rauch und keine Flammen übergriffen. 

In der steilen Bergstraße hatten nur wenige Blaulichtfahrzeuge Platz. Die Tanklöscher bezogen daher zumeist am Hüttenplatz Position. Derweil hier die Schlauchleitungen gekuppelt wurden, machten sich die Atemschutzgeräteträger aus Reihen der Notfallstaffel Neufang und Unterlind auf ins Innere des betroffenen Wohnhauses.

Um die 60 freiwillige Feuerwehrler waren eingebunden in den Einsatz unter Leitung von Stadtbrandmeister Manuel Greiner-Stöffele. Für die Kräfte aus Lauscha und Ernstthal gab es weitere Unterstützung von den Stützpunktfeuerwehren aus Neuhaus am Rennweg und Steinach, dazu waren Ehrenamtliche des DRK vor Ort. Der Hüttenplatz blieb für die Dauer der Löscharbeiten für den Verkehr gesperrt. Gegen 10.30 Uhr konnten die Helfer wieder abrücken.

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