Landkreis Sonneberg Kindheit im Spielzeugland

Die Region rund um die Spielzeugstadt Sonneberg bietet Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Das berühmte Spielzeugmuseum ist nur ein kleiner Teil.

Ein zweiwöchiges abwechslungsreiches Ferienprogramm hat die Sonneberger „Werkstatt Bildung und Medien“ in den vergangenen Herbstferien angeboten. Dabei gab es viele Höhepunkte für Kinder und Mütter, wie Christoph Zeh von der Werkstatt schreibt.

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Kulinarisch ging es los mit der Herstellung des legendären Kult-Ketchups. Stolz präsentierten die 18 Kinder am Ende des Tages ihr selbst gemachtes Tomatenketchup.

Am nächsten Tag beteiligte sich die Gruppe am Ferienprogramm der Kreissportjugend in der Cuno-Hoffmeister Turnhalle unter der Leitung von Susanne Traut. Spiel, Spaß, Sport und Action standen auf dem Programm.

Weiter ging es mit einem Besuch der Milchviehanlage in Rohof. Franziska Rosenbauer führte durch das ganze Gelände und Kuh und Kälbchen erhielten Streicheleinheiten. Im Anschluss deckten sich alle mit frischgezapfter Milch aus der Milchtankstelle ein.

Den Abschluss der ersten Woche bildete ein Besuch von Babette Litschikowsky vom DRK Sonneberg. Sie zeigte den Kindern wie man sich in einem Notfall verhält, eine verletzte Person in die stabile Seitenlage bringt und Verbände anlegt. Am Ende erhielt jedes Kind eine persönliche Rettungszwerg-Urkunde.

In der zweiten Woche wurde es modisch kreativ Es wurden T-Shirts mit Hilfe von Färbetabletten im angesagten Batic-Look designt. Am darauffolgenden Tag folgte der traditionelle Besuch im Spielzeugmuseum mit einem Workshop bei Friederike Kruse.

Einen musikalischen Höhepunkt erlebte die Ferienfreizeit in der Kreismusikschule bei Petra Adelbert und Annerose Röder. Die Kinder schnupperten in die verschiedenen Instrumentenräume, erprobten sich an Klavier, Geige und Schlagzeug und nahmen die Klänge in sich auf. Im Hauptsaal der Musikschule spielte Annerose Röder auf dem Flügel Kinderlieder, wunderschön interpretiert. Die Musik zog alle in ihren Bann und es wurde viel gesungen und getanzt. Den Abschluss des Tages krönte ein Besuch im Rathaussaal, wo Frau Röder den Kindern die Königin der Instrumente - die Orgel - präsentierte.

Der letzte Tag wurde kreativ. Während eine Gruppe geisterhafte Lichterketten und Gruselmasken für Halloween bastelte, roch es in der Werkstatt-Küche nach leckeren frischgebackenen Muffins. „Wir danken allen Beteiligten und unseren Netzwerkpartnern für die Unterstützung, sodass unser Ferienprogramm einmal mehr zu einem tollen Erlebnis wurde“, so Christoph Zeh.