Hildburghausen/Schleusingen - Mit dem Hochwasser müsse ab Mittwoch gerechnet werden, wie Landratsamtssprecher Tim Pechauf am Dienstag erklärte. im Landratsamt wurde eine Hochwasser-Koordinierungsgruppe gebildet.
Das Landratsamt Hildburghausen hat eine Hochwasserwarnung für Schleuse, Nahe und Werra ausgerufen. Die Warnmeldung entspreche vereinzelt einer möglichen Stufe von HQ 100 „Jahrhunderthochwasser“. Die Stadt Schleusingen trifft am Mittwochvormittag erste Vorbereitungen, um ein mögliches Hochwasser unter Kontrolle zu behalten.
Hildburghausen/Schleusingen - Mit dem Hochwasser müsse ab Mittwoch gerechnet werden, wie Landratsamtssprecher Tim Pechauf am Dienstag erklärte. im Landratsamt wurde eine Hochwasser-Koordinierungsgruppe gebildet.
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So laufen die Hochwasservorbereitungen in Südthüringen bereits am Mittwochvormittag auf Hochtouren. Für die Nacht sind in machen Regionen Pegelstände vorhergesagt, die einem Jahrhunderthochwasser gleich kommen. Deswegen sind auch die Einsatzkräfte in Schleusingen in Alarmbereitschaft. Sandsäcke werden gefüllt und Vorbereitungen getroffen. Durch starken Regen und Schmelzwasser aus dem Thüringer Wald sollen die Flüsse und Bäche in der Nacht stark ansteigen.
Auch im Schleusinger Ortsteil Rappelsdorf haben im Laufe des Tages zahlreiche Freiwillige 2.000 Sandsäcke zur Hochwasserabwehr befüllt. Derzeit lägen die Wasserstände der Gewässer im Einzugsgebiet der Werra schon flächendeckend über dem langjährigen Mittel, wie die Hochwassernachrichtenzentrale des Landes mitteilt. Durch die anhaltenden Niederschläge in Kombination mit der Schneeschmelze würden in der Nacht zum Donnerstag rasch ansteigende Wasserstände erwartet.
Die Menschen sollen ihre Häuser mit Sandsäcken und Sperrholzplatten sichern. Die Feuerwehr fürchtet, dass sie in den kommenden Stunden nicht nur mit dem Hochwasser sondern auch mit dem Orkantief zu kämpfen haben, welches auf Deutschland zukommt.
Grund für die Warnung ist die aktuellen Prognose der Hochwassernachrichtenzentrale Thüringen (HNZ). Das Landratsamt hat die betroffenen Kommunen am Dienstagmorgen informiert. Sie hatten sich bereits in vorsorglicher Alarmbereitschaft befunden und Vorkehrungen getroffen. „Der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises steht im engen Austausch mit den Einsatzkräften und den Verwaltungen und koordiniert die erforderlichen Maßnahmen“, so Pechauf .
Die Feuerwehr Schleusingen, der Brand- und Katastrophenschutz und der Landkreis bitten die Bevölkerung in den Bereichen der Schleuse, Nahe und dem Zufluss von der Schleuse in die Werra Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
„Sorge bereitet den Beteiligten zudem die angekündigte Wetterlage, die ab morgen ein Sturmgeschehen voraussagt. Dadurch könnten die Einsatzkräfte zusätzliche Belastungen erfahren. Im Bereich von Straßen und dem öffentlichen Verkehrsnetz kann es zudem zu kurzfristigen Einschränkungen im Hochwasserprognosegebiet kommen“, sagte der Behördensprecher. Die Situation werde von den Einsatzkräften vor Ort und durch den Koordinierungsstab des Landkreises fortlaufend überprüft und gegebenenfalls neu bewertet.
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