Der "Washington Post" zufolge hat Trump bei einem Treffen in Camp David am vergangenen Wochenende von Verteidigungsminister Pete Hegseth Erklärungen zu den "extremen Munitionsengpässen" gefordert. Trump habe dabei Antworten verlangt, warum er offenbar darüber getäuscht worden sei, so die Zeitung. Hegseth habe daraufhin seinen Stellvertreter Stephen Feinberg für die Engpässe verantwortlich gemacht – und auch dafür, dass Trump nicht umfassend über die Lage informiert worden sei.
Trump: Bin sehr zufrieden mit Hegseth
Der US-Präsident bezeichnete die Berichterstattung der Zeitung auf Truth Social am Donnerstag in einem weiteren Post als "verräterisch" - und stellte sich gleichzeitig hinter seinen Verteidigungsminister: "Ich bin äußerst zufrieden mit der Arbeit, die Pete Hegseth leistet."
Pentagonsprecher Sean Parnell hatte beide Darstellungen der Zeitung zufolge zuvor bereits als "erfunden" zurückgewiesen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte auf Nachfrage der "Washington Post" zu der kolportierten Konfrontation zwischen Trump und Hegseth: "Das ist zu 100 Prozent Fake News."