Grenzüberschreitungen haben mitunter nicht unbedingt einen guten Ruf, aber im Fall der Gemeinde Föritztal im Süden des Landkreises Sonneberg ist es genau anders. Über Jahrzehnte im Sperrgebiet an der Innerdeutschen Grenze gelegen, erwies sich dies nach dem Fall des „eisernen Vorhangs“ im Spätherbst 1989 als Glücksfall. Nicht weit hinter der Grenzkapelle, die an dieses Stück Geschichte erinnert, erstreckt sich im Ortsteil Neuhaus-Schierschnitz ein großes Gewerbegebiet. Längst sind die wirtschaftlichen Strukturen verknüpft, wie vergangene Woche der Föritztaler Firmentag gezeigt hat.