Hof/Coburg - Geld ausgeben, aber zackig: Der Befehl kam von ganz oben und ließ an Deutlichkeit nichts vermissen. Im vergangenen November schrieb Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch, FDP, an alle Hochschulrektoren, sie sollten dafür sorgen, dass das mit den Studienbeiträgen eingenommene Geld auch wirklich ausgegeben wird. Sonst sei die "politische Unterstützung" für die Studiengebühren nicht mehr zu halten. Seit Mitte dieser Woche sieht es so aus, als ob dem Minister die Unterstützung schon verloren gegangen sei. Die Generalsekretärin der bayerischen FDP, Miriam Gruß, bezeichnete es als "wünschenswert", dass die Studiengebühren noch in dieser Legislaturperiode, also bis 2013, in Bayern abgeschafft werden. Für diesen Vorstoß habe sie sich die Rückendeckung des Präsidiums der eigenen Partei besorgt.