Bayreuth - Der Rückgang der Schülerzahlen in Oberfranken setzt sich unvermindert fort. Im neuen Schuljahr sinkt die Zahl sogar erstmals unter 60.000. "Wir müssen auch weiterhin von einem jährlichen Rückgang um drei bis vier Prozent ausgehen", sagte der oberfränkische Regierungspräsident Wilhelm Wenning bei der Bekanntgabe der Zahlen für die Grund-, Haupt- und Förderschulen sowie für die beruflichen Schulen. Realschulen und Gymnasien liegen dagegen nicht im Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung. Ursache für den Rückgang ist neben dem demographischen Wandel vor allem auch die Abwanderung junger Menschen aus Oberfranken.