Hof - Der Kabarettist Urban Priol nimmt die Smartphone-Manie junger Menschen gerne aufs Korn. Völlig erstaunt sei er gewesen, als er kürzlich zwei Schüler beobachtete, die in Büchern vertieft waren. Die Jugendlichen hätten vergeblich versucht, auf den Seiten zu "wischen". Wie sollten sie auch wissen, wie man blättert, spottet Priol. Sein Gag hat einen wahren Kern. Die Generation Z, so bezeichnen Experten die Jahrgänge nach 1995, wächst in einer völlig digitalisierten Welt auf. Ob Fernseher, Smartphone oder Laptop - fünf bis sieben Geräte nutzt ein junger Mensch im Durchschnitt parallel. Das sagte der Lern-Experte und Biologe Dr. Thomas Schutz bei einer Lehrerfortbildung in Hof, die im Rahmen der Berufs- und Studienmesse "Contacta" stattfand.