Hof/Arzberg - Michael Neswal vergleicht die Energiewende mit einem Marathonlauf. Noch nicht einmal die Hälfte der Strecke ist nach Einschätzung des Experten vom Bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE) geschafft. "Wir stehen noch vor großen Herausforderungen. Um diese zu meistern, müssen wir jetzt die Weichen stellen", sagt er. Neswal ist verantwortlich für das hochfränkische Projekt "Smart Grid Solar", das vom Freistaat Bayern mit mehr als sieben Millionen Euro gefördert wird. Das ZAE arbeitet dabei mit der Hochschule Hof und den Städten Hof und Arzberg zusammen, um die Speicherfähigkeit von Solarstrom zu erforschen und die Netzstabilität zu verbessern.