Am liebsten wären die Mitglieder des Kunstvereins von Stube zu Stube gezogen. Sie hätten gern einen Blick in Küchen und Flure ihrer Mitstreiter geworfen. Doch der Aufwand war zu groß. Also nahm jeder, der wollte, ein Kunstwerk von seiner Wand, und brachte es ins Kunsthaus. Dort war es am Freitagabend zwar etwas frisch, aber sehr gemütlich. Spannung lag in der Luft. Harald R. Gratz garantierte die, dazu Spaß und Unterhaltung. Er sollte recht behalten. Die mitgebrachte Kunst ließ staunen. An jedem Werk hing eine Geschichte. Den Anfang machte ein Bild von Volker R. Hedwig mit dem Titel „Der Kuss“. Ob sich da zwei Bäume zärtlich berühren oder es tatsächlich Menschen sind, liegt im Auge des Betrachters.