Im Jahr 2011 war’s, da servierten die Meininger Kunst- und Kreativschule (heute Christophine-Kunstschule) und der kommunale Sanierungsträger Kobeg mit der originellen Gemeinschaftsaktion „Vorsicht! Kunst?“ die damaligen „Meininger Stadtplätzchen“ auf einem Silbertablett. Für viele Meininger waren sie im Alltag unsichtbar geworden oder gar ein Ärgernis – die leerstehenden Privatgebäude, Brachflächen und Sanierungsobjekte im Stadtzentrum, die das Stadtbild störten und aktuell keinen Nutzen hatten. Das sollte sich mit den „Stadtplätzchen“, einer Initiative, die es bereits seit 2006 gab, und vor allem mit dem fünf Jahre später daran anknüpfenden Projekt „Vorsicht! Kunst?“ ändern.