Kühndorf - Mit einem handelsüblichen Bobbycar, wie er für 30 oder 40 Euro in fast jedem Kaufhaus mit Spielzeugabteilung erhältlich ist, sind Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometer freilich nicht drin. Dazu bedarf es schon einiges speziellen Tunings. In der offenen Klasse rollten beim 3. Kühndorfer Bobbycar-Rennen denn auch ausnahmslos mit Motoren (von Rasenmähern, Pocketbikes u. a.) ausgerüstete Modelle an den Start. Von zwei bis ungefähr fünf, sechs PS war die Rede - Motorleistungen also, wie sie von Mofas und Mopeds her bekannt sind. Exakte Daten wurden freilich nicht verraten. Die Rasanz, mit der die Schnellsten der getunten Bobbycars durch die Zielkurve fegten, ließ indes vermuten, dass unter der rudimentären Spielzeugverkleidung hochgezüchtete Motoren ihren Dienst taten.
Kultur Meiningen Rennfeeling für Jung und Alt
Von Jürgen Glocke 10.07.2012 - 00:00 Uhr