Nein, es ist nichts dran an den Gerüchten, dass das Kulturhaus in Schmiedefeld verkauft werden soll. „Ganz im Gegenteil“, betont Besitzer Karl Rieger, „denn dieses Objekt ist besonders interessant, verfügt über großes räumliches Potenzial und ist sehr gut gelegen“, schildert er dessen Vorzüge. Direkt an der Ruppachstraße unterhalb des Sportplatzes und des Einstieges in die Wanderwege und Skipisten, könnte der Standort idealer kaum liegen. Er ist mit öffentlicher Linie erreichbar und kann auf Parkflächen ringsum verweisen. All diese Vorzüge täuschen aber dennoch nicht darüber hinweg, dass das Kulturhaus eher ein vergessenes Dasein führt. Ein Marder hat es sich dort gemütlich gemacht, wo eigentlich Leben ganz anderer Art brodeln sollte, etwa im Saaltrakt. Mit eigener Garderobe, Toilettenanlage und toller Bühne mit separatem DJ-Bereich sowie weiteren dahinter liegenden Räumlichkeiten, wäre er für vielerlei Nutzungen bestens geeignet, bis hin zum Auftritt von Bands.