Vor gut einem Jahr, genauer gesagt am Heiligabend 2023, mussten die Ilmenauer Feuerwehr und Wasserwehr ausrücken: Es gab Hochwasseralarm in Stützerbach. Das Naturbad war betroffen, aber auch an der Massemühle und beim Präzeptorsgrund gab es große Probleme; so waren Rohrleitungen entweder zu klein oder teilweise überbaut, Richtung Massemühle waren Querungen dicht. Neben dem Regen- und Schmelzwasser hatten angespültes Geröll und kleine Baumstämme ihr Übriges getan. Und auch ein knappes halbes Jahr später kam es wieder zu Überschwemmungen, diesmal in Folge von Gewittern mit Starkregen. In Ilmenau waren vor allem die Kernstadt, aber auch Gräfinau-Angstedt, Wümbach, Gehren und Heyda betroffen. Sandsäcke halfen vielerorts, das Wasser (zumindest in Teilen) fernzuhalten. Doch woher kommen die Sandsäcke eigentlich, wer verteilt sie nach welchem Schema und was passiert danach damit? Die Redaktion hat bei der Stadt Ilmenau nachgefragt: